12.02.2020

Im neuen Jahr doppelt sparen! Endlich gibt’s Baugeld vom Staat!

Im neuen Jahr doppelt sparen! Endlich gibt’s Baugeld vom Staat!

Wer 2020 in energetische Sanierung investiert, bekommt vom Staat bis zu 40% der Kosten zurück. Die Förderung soll helfen, das Eigenheim zukunftssicher zu machen. 

Der renommierte Dämmstoffspezialist und Geschäftsführer des IpeG-Institutes in Paderborn,
Arnold Drewer stellte sich gemeinsam mit dem Delbrücker Baustoffspezialisten Bernhard Westerhorstmann unseren Fragen zur neunen Förderung:

Wer kann von der neuen Förderung profitieren?

Drewer: Grundsätzlich soll die Förderung den privaten Häuslebauer ansprechen. Gefördert werden energetische Sanierungsmaßnahmen am eigenen Haus. Voraussetzung ist, dass das Haus schon seit mindestens 10 Jahren steht. 

Westerhorstmann: Hier im Hochstift wurden viele Häuser vor 2010 gebaut. Die Substanz ist noch hervorragend, energetische Sanierungen ergeben trotzdem Sinn. Eine geförderte Maßnahme, die echte Einsparungen mit sich bringt, ist das Dämmen der obersten Decke. Gerade bei den aktuellen Grundstückspreisen lohnt sich das Investieren in die eigenen vier Wände. 

Drewer: Zusätzlich haben sich die Investitionszuschüsse der KfW-Förderung um 10% erhöht. Hier sind jetzt beim Bau eines KfW-Effizienzhauses bis zu 40% Tilgungszuschuss möglich. Das ist wiederum super interessant für Neubauer und Investoren.

Wie funktioniert die neue Förderung?

Westerhorstmann: Die Förderung basiert auf einer Steuerrückerstattung. Die Baumaßnahme wird mit der Steuererklärung beim Finanzamt abgegeben. Von der Steuerlast werden dann 20% der Sanierungskosten abgezogen. 

Drewer: Im ersten und zweiten Jahr können dann je 7%, im dritten Jahr nochmal 6% in Abzug gebracht werden. Dabei wird nicht die Berechnungsgrundlage verkleinert, sondern einfach ein Teil der gezahlten Steuern zurückerstattet.

Warum lohnt sich eine Sanierung gerade jetzt?

Drewer: Der wichtigste Grund ist sicherlich: Weil es finanziell attraktiv ist. Noch nie waren die Förderungen für Eigenheimbesitzer so hoch. Die gesamte Förderlandschaft hat sich in den letzten Jahren extrem verändert. Das ist sicher positiv für den Verbraucher. 

Westerhorstmann: Auch die Welt befindet sich im Wandel. Fridays-for-Future hat den Klimawandel weltweit zu einem Topthema gemacht. Energie einsparen ist nicht bloß im Sinne des Geldbeutels, sondern auch im Sinne der Umwelt und unserer Zukunft. Bessere Dämmung hat zum Beispiel auch geringeren Energieverbrauch zur Folge. 

Drewer: Das ist ein extrem wichtiger Punkt. Die CO2-Steuer wird fossile Brennstoffe in den nächsten Jahren extrem verteuern. Jeder Liter gespartes Heizöl ist dann bares Geld wert. 

Westerhorstmann: Sparen kann man also nicht nur mit Hilfe der Förderung, sondern auch durch geringeren Energieverbrauch in der Zukunft. Eine nachhaltige Maßnahme steigert außerdem den Wert des Hauses und ist ein wertvoller Beitrag zu mehr Umweltschutz und respektvollem Umgang mit Ressourcen. Informieren Sie sich jetzt!

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